Kurzzeitstellplatz Wohnmobil im Wienerwald: 90 bis 100 m² Parzellen, Strom, Trinkwasser, Abwasser und 5-Sterne-Sanitär. 30 km nach Wien, ideal Richtung Ungarn.

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Kurzzeitstellplatz Wohnmobil: Warum eine Nacht unterwegs genauso viel wert ist wie das Ziel

Kurzzeitstellplatz Wohnmobil: Was ein guter Zwischenstopp wirklich leisten muss

Später Nachmittag, die Sonne steht schon tief über den bewaldeten Höhen. Du biegst von der B18 ab, 400 Meter Zufahrt, dann stehst du auf einer Wiese in einem Seitental bei Kaumberg. Nebenan grasen Schafe, dahinter Mischwald, im Hintergrund ein Gebirgsbach. Wien liegt 30 bis 35 Kilometer entfernt. Du kurbelst die Stützen aus, steckst das Kabel an, drehst den Wasserhahn auf. Und dann ist erst einmal Ruhe.

Genau darum geht es in diesem Text. Ein Kurzzeitstellplatz für das Wohnmobil wird meist als reiner Parkplatz für eine Nacht gedacht: Hauptsache flach, Hauptsache günstig, morgen früh ist man ohnehin wieder weg. Das ist aus meiner Sicht der Denkfehler. Wer nur ein oder zwei Nächte bleibt, braucht in dieser kurzen Zeit mehr Verlässlichkeit, nicht weniger. Bei drei Wochen Standzeit lässt sich ein defekter Stromanschluss verschmerzen oder improvisieren. Bei einer Nacht ruiniert er den Abend, und am nächsten Morgen fährst du mit leerer Batterie und vollem Abwassertank weiter.

Was ein Zwischenstopp deshalb tatsächlich können muss:

  • Strom, der hält, abgerechnet nach Zählerstand statt nach Pauschale und Bauchgefühl
  • Trinkwasser direkt an der Parzelle, nicht am anderen Ende des Platzes mit Kanister und Taschenlampe
  • Abwasserentsorgung über ein richtiges Kanalsystem, nicht über einen Gully hinter dem Müllplatz
  • Saubere Sanitäranlagen mit warmer Dusche, auch wenn du nur eine Nacht bleibst
  • Einen Betreiber, den du erreichst, wenn du um 18 Uhr ankommst und etwas nicht klappt
  • Platz zwischen den Fahrzeugen, damit der Nachbar nicht in deiner Markise sitzt

Geschrieben ist das für Leute, die genau diese Situation kennen: Paare ab 45, Vanlife-Reisende, Pensionistinnen und Pensionisten aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden. Unterwegs nach Wien für zwei, drei Tage Stadt. Oder auf der Route Richtung Ungarn, wo der Abend vor der Grenze ohnehin irgendwo enden muss.

Als Beispiel nehme ich unseren eigenen Platz, Camping Paradise Garden in Kaumberg im südlichen Wienerwald. Rund 50 Stellplätze mit 90 bis über 100 Quadratmetern, jeder mit Strom, Trinkwasser und Kanalanschluss. Nicht, weil das der einzige gute Platz der Region wäre, sondern weil sich daran gut zeigen lässt, woran ein kurzer Stopp scheitert oder eben nicht.

Warum enge Parzellen und schlechte Sanitäranlagen den ganzen Stopp verderben

Drei Dinge ruinieren einen Zwischenstopp zuverlässiger als schlechtes Wetter. Erstens die Parzelle, auf der die Markise am Nachbarwohnwagen anschlägt, bevor sie halb ausgefahren ist. Zweitens ein Sanitärgebäude aus den Achtzigern, in dem die Dusche nach vier Minuten kalt wird, weil die Münze durchgelaufen ist. Drittens der Moment, in dem am Abend der Strom ausfällt und niemand ans Telefon geht.

Wer online nach einem Kurzzeitstellplatz Wohnmobil sucht, liest solche Details oft als Nebensache. Sie sind aber der ganze Unterschied. Bei zwei Wochen am selben Platz gewöhnst du dich an alles: an den Umweg zum WC, an den Nachbarn im Griffabstand, an den Betreiber, der nur zwischen 17 und 18 Uhr im Büro sitzt. Bei einer Nacht bleibt keine Zeit zum Gewöhnen. Was am ersten Abend nicht funktioniert, funktioniert für dich gar nicht.

Unser Gegenmodell ist keine Behauptung, sondern messbar:

  • Rund 50 Touristik-Stellplätze auf einem lang gestreckten, überwiegend ebenen Gelände. Kein Schachbrett, keine Parzellenreihen im Gleichschritt.
  • Ca. 90 bis über 100 m² pro Parzelle. Markise, Tisch, Stühle, Fahrräder: alles passt, ohne dass du beim Nachbarn mithörst. Warum diese Quadratmeter mehr über einen Platz aussagen als Sterne, haben wir hier ausführlicher beschrieben.
  • Einzelne Bäume und Hecken als natürliche Abgrenzung, dazu Wiesen und bewaldete Höhen ringsum.
  • Strom, Trinkwasser und Abwasseranschluss an jedem Stellplatz, Entsorgung über das campingeigene Kanalsystem. Wasser und Kanalbenützung sind im Preis inkludiert, Strom läuft nach Zählerstand.
  • Sanitärgebäude 2005 neu errichtet, behindertengerecht ausgestattet, ADAC 5 Sterne, ANWB-Bewertung 8,3. Keine Münzautomaten, keine Warteschlange vor zwei Kabinen.

Und der dritte Punkt, der am seltensten irgendwo steht: Ansprechbarkeit. Bei uns nimmt Leopold Grandl ab, unter +43 676 4741966. Nicht eine Servicenummer, nicht ein Kontaktformular mit Antwort in drei Werktagen. Der Betreiber selbst, der weiß, welcher Verteiler zu welchem Stellplatz gehört.

Ein Zwischenstopp Richtung Ungarn oder eine Nacht vor dem Wien-Tag hat nur ein Zeitfenster: von der Ankunft bis zur Abfahrt am nächsten Morgen. In diesem Fenster muss die Infrastruktur sitzen. Sonst nimmst du den Ärger mit auf die nächste Etappe.

Wohnmobil Stellplatz Wien: Ausgangspunkt für die Stadt, ohne in der Stadt zu stehen

Ein Stellplatz mitten im Wiener Stadtgebiet klingt praktisch, bis man dort steht: Verkehrslärm bis spät, Beton statt Wiese, Kurzparkzonen rundherum und Nachbarn im Abstand einer Armlänge. 30 bis 35 Kilometer südwestlich, in einem Seitental bei Kaumberg, sieht die Rechnung anders aus. Tagsüber Stadt, abends Ruhe. Wer einen Kurzzeitstellplatz Wohnmobil für zwei, drei Nächte rund um einen Wien-Besuch sucht, fährt mit dieser Aufteilung besser. Wie sich das im Alltag anfühlt, beschreibt unser Beitrag Campingplatz bei Wien für Wohnmobile.

Die öffentliche Anbindung macht es möglich. Die Buslinie 169 (VOR) fährt ab den Haltestellen Kaumberg/Höfnergraben, Kaumberg/Marktplatz oder Kaumberg/Renzenhof direkt zum Matzleinsdorfer Platz in Wien. Fahrzeit rund 55 Minuten, etwa zwei bis drei Fahrten täglich, Ticket ungefähr EUR 7,00 bis EUR 11,00. Am Matzleinsdorfer Platz steigst du in U-Bahn, S-Bahn oder Straßenbahn um und bist in wenigen Minuten dort, wo du hinwillst. Weil die Abfahrtszeiten je nach Wochentag variieren, lohnt der Blick auf vor.at, postbus.at oder ÖBB Scotty, bevor du den Tag planst.

Warum das Fahrzeug stehen bleiben sollte

Das Basislager-Prinzip spart mehr Nerven, als die meisten erwarten. Einmal eingerichtet, bleibt alles, wie es ist:

  • Strom, Trinkwasser und Abwasser sind an der Parzelle angeschlossen und bleiben angeschlossen.
  • Die Markise bleibt draußen, Tisch und Stühle bleiben stehen.
  • Kein Rangieren in engen Wiener Gassen, keine Suche nach einem Platz mit passender Höhe und Länge.
  • Kein Kurzparkzonen-Stress, keine Parkscheine, keine Sorge ums Fahrzeug während der Museumsstunden.

Täglich umzusetzen kostet jeden Morgen eine halbe Stunde Abbau und jeden Abend eine halbe Stunde Aufbau. Bei drei Nächten sind das drei Stunden, die du stattdessen in Schönbrunn, in der Hofburg, in den Museen, im Prater oder beim Heurigen in Grinzing verbringst.

Ein Tag Stadt, ein Abend Wienerwald

Morgens zu Fuß zur Haltestelle, Bus nach Wien, Kaffee in der Innenstadt. Nachmittag im Museum oder am Ring, später ein Glas Wein am Heurigen. Am frühen Abend zurück, und mit den letzten Kilometern durchs Triestingtal wird es still. Am Platz erwarten dich Wiese, der Gebirgsbach am Ufer, Schafe auf den Nachbarweiden und dein Wohnmobil, genau so, wie du es am Morgen verlassen hast.

Stellplatz Wohnmobil Niederösterreich: Was Infrastruktur an der Parzelle konkret heißt

Du kennst die Situation: Du stehst auf einem Platz, das Stromkabel reicht nicht bis zur Säule, die Wasserstelle ist 80 Meter entfernt, und für die Grauwasserentsorgung musst du am nächsten Morgen umparken. Genau das passiert hier nicht. Jeder Stellplatz hat Stromanschluss, Trinkwasseranschluss und Abwasserentsorgung direkt an der Parzelle. Das Abwasser läuft über das campingeigene Kanalsystem, nicht über eine zentrale Sammelstelle, zu der du dich anstellen musst.

Bei einem Stellplatz Wohnmobil Niederösterreich ist die Versorgung an der Parzelle der Unterschied zwischen Übernachten und Erholen. Wer zwei Wochen unterwegs ist, merkt den Unterschied spätestens am dritten Tag.

Zur Abrechnung, weil das erfahrungsgemäß die zweite Frage ist:

  • Wasser und Kanalbenützung sind im Übernachtungspreis inkludiert. Kein Extraticket, keine Münzautomaten.
  • Strom wird nach Zählerstand verrechnet, mit EUR 0,50 pro kW. Du zahlst, was du verbrauchst. Wer die Klimaanlage laufen lässt, zahlt mehr als jemand, der abends nur Licht und Kühlschrank braucht.
  • Kurtaxe, Müllgebühr und Mehrwertsteuer sind bereits in den Preisen enthalten. Die Endsumme an der Rezeption entspricht dem, was du vorher gerechnet hast.

Das ist bewusst kein Pauschalzuschlag. Pauschalen sind für den Betreiber bequem und für den Gast undurchsichtig. Ein Zählerstand ist nachvollziehbar.

WLAN gibt es seit 2014 am Platz, 1 GB fair use gratis. Reicht für Wetterbericht, Routenplanung, Mails und den Anruf nach Hause. Für Streaming in Serie ist es nicht gedacht, und das ist hier auch nicht der Punkt.

Am Platz gibt es ein Gasthaus mit Getränken und Hausmannskost aus eigener Küche. Praktisch am Anreisetag, wenn die Küche im Fahrzeug noch verpackt ist. Die Verfügbarkeit hängt von Saison und Wochentag ab, frag im Zweifel kurz beim Betreiber nach, Leopold Grandl ist unter +43 676 4741966 erreichbar.

Hunde sind willkommen, ohne Diskussion an der Schranke. Und der Platz ist nicht auf einen Fahrzeugtyp zugeschnitten: Wohnwagen, Reisemobile, Zelte und Motorradreisende finden hier Platz. Mit Parzellen von rund 90 bis über 100 Quadratmetern bleibt auch bei ausgefahrener Markise genug Abstand zum Nachbarn.

Zwischenstopp Richtung Ungarn: 30 Kilometer weniger auf der Route

Du suchst einen Kurzzeitstellplatz, Wohnmobil voll beladen, eine Nacht Ruhe vor der letzten Etappe? Dann lohnt ein Blick auf die Karte, bevor du die Standardroute ins Navi tippst. Viele Reisende aus Deutschland und den Niederlanden fahren Richtung Ungarn über den Süden von Wien und nehmen dafür Umwege in Kauf, die niemand braucht. Vom Platz in Kaumberg geht es auf der B18 bis Günselsdorf, dann Richtung Eisenstadt und weiter über die Grenze. Gegenüber der üblichen Variante sparst du rund 30 Kilometer.

Das ist der Punkt, der uns an dieser Lage gefällt: Ein Zwischenstopp, der die Route verkürzt statt verlängert, rechnet sich doppelt. Du übernachtest in einem ruhigen Seitental am Bach, mit Strom, Trinkwasser und Abwasserentsorgung direkt an der Parzelle, und fährst am nächsten Morgen kürzer weiter als vorher geplant. Kein Kompromiss zwischen Erholung und Kilometern.

Die Anfahrt ist unkompliziert, egal aus welcher Richtung du kommst:

  • Von Westen (A1): Abfahrt St. Pölten Süd, auf der B20 rund 15 km bis Traisen, im Kreisverkehr auf die B18 Richtung Hainfeld, weiter bis Kaumberg. Etwa 3 bis 4 km nach Kaumberg rechts abbiegen, dann noch rund 400 Meter.
  • Von Wien (A21): Abfahrt Mayerling, auf der B11 Richtung Hafnerberg, weiter zur B18 nach Altenmarkt, durch den Ort, 1 km nach Thenneberg links, dann rund 400 Meter.
  • Von Süden (A2): Abfahrt Leobersdorf, über Berndorf auf die B18, 1 km nach Thenneberg links.

Fürs Navi: Höfnergraben 2, 2572 Kaumberg, GPS 48.01972 / 15.9425. Die letzten Kilometer führen über normale Landstraßen, keine engen Serpentinen, keine Höhenbeschränkungen.

Was dich am Platz erwartet, ist bewusst schlicht gehalten: rund 50 großzügige Parzellen mit 90 bis über 100 Quadratmetern, ein Sanitärgebäude, das der ADAC mit 5 Sternen bewertet hat, Gratis-WLAN mit 1 GB fair use und ein Betreiber, den du erreichst, wenn du ihn brauchst. Leopold Grandl geht selbst ans Telefon, unter +43 676 4741966. Reservierung per E-Mail an reservierung@camping-noe.at, ganzjährig möglich. Bitte an die Barzahlung denken, Karten nehmen wir nicht.

Ruhiger Campingplatz Wienerwald: Der Unterschied zwischen Stille und leiser Musik von nebenan

Ruhe steht auf jeder zweiten Campingplatz-Website. Ernst zu nehmen ist sie erst, wenn das Gelände sie hergibt. Unser Platz liegt in einem Seitental von Kaumberg, abseits der Durchzugsstraße, eingebettet in Wiesen und Mischwälder, am Ufer eines Gebirgsbaches. Ringsum bewaldete Höhen. Das Tal schluckt, was in der Ebene weitergetragen wird: Motorengeräusche, Stimmen, die Musik von der übernächsten Parzelle. Der Rest ist Bach, Wind und, je nach Tageszeit, Schafe. Mehr dazu, warum das kein Zufall ist, steht in Stiller Rückzugsort: Camping im Wienerwald bei Wien.

Nördlich beginnt der Wienerwald: Biosphärenpark und Natura-2000-Gebiet. Geschützt sind hier unter anderem Kalktrockenrasen und Buchenwälder, dazu Arten wie der Goldene Scheckenfalter und die Kleine Mausohr-Fledermaus. Das ist kein dekoratives Detail für den Prospekt, sondern der Grund, warum die Landschaft rund um den Platz nicht verbaut wird und auch in zehn Jahren so aussehen wird wie heute.

Der Campingplatz gehört zu einem aktiven Schafbauernhof. Die Schafe weiden unweit der Stellplätze, nicht als Attraktion, sondern weil sie hier arbeiten. Leopold Grandl pflegt rund 120 alte Obstsorten auf dem Areal, etwa 70 davon hat er selbst veredelt und gepflanzt. Wer das über Jahrzehnte macht, baut keinen Platz, auf dem am Wochenende die Anlage läuft.

Ein paar Eckdaten, die erklären, warum das so gewachsen ist:

  • 1380: erste Erwähnung der Hofstätte in der Hauschronik
  • Seit rund 200 Jahren in Familienbesitz
  • 1980: Errichtung des kleinen Campingplatzes, von Anfang an mit Rücksicht auf den Bestand
  • Juni 2006: Fertigstellung des heutigen Platzangebots mit rund 50 Stellplätzen
  • Seit 2007: EU-ECO-Label, die höchste Umweltauszeichnung der Europäischen Union

Der Leitsatz dahinter lautet: in der Natur mit der Natur leben. Praktisch bedeutet das großzügige Parzellen von etwa 90 bis über 100 m², einzelne Bäume und Hecken zwischen den Plätzen statt Markierungslinien auf Schotter, und ein Betreiber, der unter +43 676 4741966 tatsächlich abhebt.

Unser Argument, offen ausgesprochen: Ein ruhiger Campingplatz im Wienerwald entsteht nicht durch eine Hausordnung an der Rezeptionstür. Er entsteht durch Topografie, durch Abstand zwischen den Fahrzeugen und durch die Haltung dessen, der den Platz führt. Regeln kann man aufhängen. Ruhe muss man zulassen.

Was ein Kurzzeitstellplatz für Wohnmobile kosten darf, und wie man ihn bekommt

Ein Kurzzeitstellplatz für Wohnmobile wird dort zur Vertrauensfrage, wo am Schranken plötzlich Posten auftauchen, von denen vorher niemand gesprochen hat. Deshalb hier die Zahlen, offen und vollständig, damit du vor der Anreise weißt, was du bei uns zahlst.

Hauptpreisliste pro Nacht:

  • 1 Wohnwagen oder Reisemobil mit 2 Personen: EUR 33,00
  • 1 Wohnwagen oder Reisemobil mit 1 Person: EUR 19,00
  • Jede weitere Person: EUR 14,00
  • Kind von 5 bis 13 Jahren: EUR 6,00 pro Tag
  • 1 Zelt mit 2 Personen: EUR 28,00

In diesen Preisen stecken bereits die Posten, die auf anderen Plätzen an der Rezeption nachgereicht werden: Kurtaxe mit EUR 2,50 pro Person und Tag, Müllgebühr mit EUR 1,50 pro Person und Tag, dazu Wasser, Kanalbenützung und Mehrwertsteuer. Separat verrechnet wird nur der Strom, und zwar nach Zählerstand mit EUR 0,50 pro kW. Wer zwei Nächte mit Kühlschrank und Kaffeemaschine steht, zahlt entsprechend wenig; wer im Frühjahr die Heizung laufen lässt, sieht es am Zähler. Das ist fairer als jede Pauschale.

Für kurze Aufenthalte gibt es laut Preisliste ermäßigte Tarife, etwa eine Nacht mit 2 Personen und Reisemobil für EUR 26,00. Ob dieser Tarif für deinen Termin gilt, klärst du am besten direkt mit Leopold Grandl unter +43 676 4741966. Er ist derjenige, der abhebt, auch bei technischen Fragen.

Zwei Dinge, die du vor der Anreise wissen solltest:

  1. Bezahlt wird ausschließlich in bar. Kartenzahlung ist nicht möglich. Also Bankomat vorher, nicht nachher.
  2. Reserviert wird per E-Mail an reservierung@camping-noe.at, das ganze Jahr über, auch im Winter für die kommende Saison. Wenn innerhalb weniger Tage keine Bestätigung kommt, wirf einen Blick in den Spam-Ordner. Dort landen unsere Antworten gelegentlich.

Die Saison 2026 läuft vom 30. März bis 30. September 2026. Wer einen Zwischenstopp Richtung Ungarn plant oder Wien von hier aus besuchen will, sollte in der Hochsaison rechtzeitig anfragen: rund 50 Stellplätze mit 90 bis über 100 m² pro Parzelle bedeuten Platz für die Gäste, die da sind, aber keine unbegrenzte Reserve. Die vollständige, jeweils aktuelle Preisliste findest du auf camping-noe.at/preise/.

Aus einer Nacht werden zwei: Was in Reichweite liegt

Die meisten planen hier eine Nacht ein und buchen am Abend die zweite dazu. Das hat einen simplen Grund: Ein Kurzzeitstellplatz fürs Wohnmobil rechnet sich erst dann richtig, wenn der Platz selbst auch Ausgangspunkt ist. In Kaumberg ist er das. 52 Kilometer markierte Wanderwege beginnen praktisch vor der Tür, nachzulesen in unserem Beitrag zum Campingplatz mit Wanderwegen im Wienerwald.

Konkret in Reichweite:

  • Burgruine Araburg: auf 800 Metern die höchstgelegene Burgruine Niederösterreichs. Ab Ortsmitte Kaumberg der grünen Markierung folgen, Gehzeit rund 1,5 Stunden über Wiesen und durch Mischwald.
  • Triestingtal-Gölsental-Radweg: 62 Kilometer von Hirtenberg beziehungsweise Leobersdorf bis St. Pölten, mit Anschluss an Thermen-Radweg, Traisental-Radweg und Donau-Radweg. Wer das Rad ohnehin am Heck mitführt, hat hier eine Tagesetappe ohne Autofahrt.
  • Via Sacra: Österreichs ältester Pilgerweg nach Mariazell führt direkt am Platz vorbei. Für Teiletappen gibt es den Mariazellerbus VOR 552 ab Wien Mitte nach Kaumberg. Das Auto kann nach Absprache bis zur Rückkehr am Platz stehen bleiben. Warum wir Radler und Pilger gern ein Stück weiter nach Süden holen, steht in diesem Text.
  • Kultur und Region: Stift Heiligenkreuz, Wallfahrtskirche Klein-Mariazell, Mayerling, Schloss Laxenburg, die Kurstadt Baden und die Heurigen in Gumpoldskirchen.
  • Berge und Familie: der Schneeberg mit der historischen Zahnradbahn, die Rax mit der Seilbahn und der Weiße Zoo in Kernhof mit weißen Tigern, Schneeleoparden und Kamelen.

Ein Hinweis, der Ärger erspart: Öffnungszeiten, Fahrpläne der Bergbahnen und Eintrittspreise ändern sich saisonal. Prüf die Details bitte auf den offiziellen Websites der jeweiligen Ziele, bevor du losfährst.

Bleibt der Punkt, der aus unserer Sicht den eigentlichen Unterschied macht. Infrastruktur kann man bauen, Parzellen kann man breit anlegen, ein Sanitärgebäude kann man modernisieren. Was sich nicht automatisieren lässt, ist jemand, der ans Telefon geht, wenn der Adapter nicht passt, die Anfahrt unklar ist oder das Gasthaus geschlossen aussieht. Bei uns ist das Leopold Grandl, unter +43 676 4741966 oder reservierung@camping-noe.at. Kein Callcenter, kein Ticketsystem. Wer im Spam-Ordner nachsieht, findet die Bestätigung meist dort, falls sie nicht ankommt.

Persönliche Erreichbarkeit ist kein Extra. Sie ist das Qualitätsmerkmal, an dem sich ein Platz entscheidet, wenn du spät ankommst und der Tag lang war.

Frequently Asked Questions

Was ist ein Kurzzeitstellplatz für Wohnmobil und wie funktioniert er bei Camping Paradise Garden?

Gemeint ist ein Stellplatz für eine oder zwei Nächte, etwa als Zwischenstopp auf der Route oder für einen kurzen Wien-Besuch. Bei uns in Kaumberg bekommst du dafür dieselbe Parzelle wie Langzeitgäste: 90 bis über 100 m², mit Strom, Trinkwasser und Abwasserentsorgung über das campingeigene Kanalsystem. Reserviert wird per E-Mail an reservierung@camping-noe.at, auch kurzfristig.

Was kostet ein Kurzzeitstellplatz für Wohnmobil pro Nacht?

In der Hauptpreisliste kostet ein Reisemobil mit zwei Personen 33,00 Euro pro Nacht, für Kurzaufenthalte weist die Preisliste einen ermäßigten Tarif von 26,00 Euro für eine Nacht mit zwei Personen aus. Kurtaxe, Müllgebühr, Wasser, Kanalbenützung und Mehrwertsteuer sind inbegriffen. Strom wird nach Zählerstand mit 0,50 Euro pro kW verrechnet. Bezahlt wird ausschließlich bar, die aktuelle Liste steht auf camping-noe.at/preise/.

Eignet sich der Kurzzeitstellplatz für Wohnmobil als Zwischenstopp Richtung Ungarn?

Ja. Der Platz liegt direkt am kürzesten Weg für Ungarn-Reisende: über die B18 bis Günselsdorf, dann Richtung Eisenstadt und weiter. Gegenüber der Standardroute sparst du rund 30 Kilometer, der Umweg zum Übernachten fällt also praktisch weg.

Komme ich vom Stellplatz ohne Auto nach Wien?

Ja. Die Buslinie 169 des Verkehrsverbunds Ost-Region fährt von den Haltestellen bei Kaumberg direkt zum Matzleinsdorfer Platz, Fahrzeit rund 55 Minuten. Es gibt etwa zwei bis drei Fahrten täglich, die Zeiten variieren je nach Wochentag. Aktuelle Fahrpläne findest du auf vor.at, postbus.at oder in ÖBB Scotty.

Wie sind die Sanitäranlagen und die Ausstattung am Platz?

Das Sanitärgebäude wurde 2005 neu errichtet, bietet moderne Duschen und WC-Räume und ist behindertengerecht ausgestattet. Der ADAC vergab dafür 5 Sterne, die niederländische ANWB bewertet den Platz mit 8,3. Dazu gibt es WLAN mit 1 GB fair use gratis und ein Gasthaus am Platz mit Hausmannskost.

Muss ich für eine Nacht reservieren, und wen erreiche ich bei Fragen?

Eine Reservierung per E-Mail an reservierung@camping-noe.at ist auch für eine Nacht sinnvoll, weil der Platz nur rund 50 Gästestellplätze hat. Bitte den Spam-Ordner prüfen, falls die Bestätigung ausbleibt. Betreiber Leopold Grandl ist für technische und persönliche Fragen unter +43 676 4741966 erreichbar. Die Saison 2026 läuft vom 30. März bis 30. September.