Campervan Packliste Sommer: Was wirklich mitkommt (und was zu Hause bleibt)

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Campervan Packliste Sommer: was im Juli anders ist als im April

Wiese, Wald, ein paar Schafe nebenan. Und du stehst mit halb gepackten Kisten davor. Warum sind drei Stirnlampen mitgekommen, aber kein Moskitonetz? Genau da beginnt der Unterschied zwischen Frühling und Hochsommer.

Eine Campervan Packliste Sommer ist keine abgespeckte Frühjahrsliste. Im Juli heizt sich der Aufbau über den Tag auf. Lebensmittel halten kürzer, und der Wasserverbrauch verdoppelt sich schnell: geduscht, gespült, gegossen.

Dazu kommen Gelsen und Zecken. Die langen Abende im Freien brauchen Licht, Sitzgelegenheiten und Schatten. Und der Stauraum ist bei zwei Personen plus Getränkekisten schneller voll als gedacht. Die Zuladung ist im Hochsommer der stille Stolperstein.

Deshalb ist die Campervan Packliste Sommer hier nach Bereichen sortiert, nicht alphabetisch. Wer alphabetisch packt, packt doppelt: zwei Feuerzeuge, drei Rollen Müllsäcke, kein Adapter. Nach Bereichen siehst du sofort, was fehlt.

Ein zweiter Punkt, der oft übersehen wird: Deine Liste hängt vom Platz ab. Hat jeder Stellplatz Strom, Trinkwasser und Abwasserentsorgung, wie bei uns in Kaumberg, brauchst du keine Kanisterkette und keine Powerbank-Sammlung. Dafür werden andere Dinge wichtig: ein längeres Stromkabel, ein Wasserschlauch mit passendem Anschluss, ein Abwasserschlauch, der bis zum Kanalanschluss reicht.

Zuladung ehrlich rechnen

Rechne mit voller Ausstattung, nicht mit Wunschdenken. Also: Reserverad, Frischwassertank voll (100 Liter sind 100 Kilo), zwei Personen, Gasflaschen, Getränkekisten. Eine Kiste Mineralwasser wiegt rund 15 Kilo. Drei davon sind ein halber Erwachsener.

  • Faustregel: vor der ersten Fahrt einmal beladen auf die öffentliche Brückenwaage, Achslasten getrennt ablesen.
  • Wasser: auf Plätzen mit Anschluss am Stellplatz nur halb voll fahren und vor Ort auffüllen.
  • Reserve: mindestens 50 Kilo Puffer für Einkäufe unterwegs freilassen.

Nach Bereichen packen statt nach Gefühl

Fünf Kisten, fünf Zuständigkeiten. Jede Kiste hat einen festen Platz im Fahrzeug und bleibt dort die ganze Saison.

  • Küche: Geschirr, Kocher, Vorräte, Kühlbox-Zubehör.
  • Technik: Stromkabel, Adapter, Wasserschlauch, Werkzeug.
  • Außen: Markisenzubehör, Stühle, Tisch, Keile, Licht.
  • Bad: Duschzeug, Handtücher, Sanitärflüssigkeit, Reinigung.
  • Kleidung: pro Person eine Tasche, Regen- und Wanderzeug separat.

Hitze, Schatten und Schlaf: die Sommerausrüstung fürs Fahrzeuginnere

Ein Kastenwagen in der Julisonne wird zum Backofen. Innen 40 Grad um 15 Uhr, und abends kühlt das Blech nur langsam ab. Die gute Nachricht: Mit ein paar Kilogramm aus der Campervan Packliste Sommer bleibt es drinnen erträglich. Ohne Klimaanlage und ohne Dauerlärm.

Verschattung, die wirklich funktioniert

Der größte Hebel sind die Scheiben. Thermomatten für die Frontscheibe von außen bringen deutlich mehr als Innenmatten, weil die Wärme gar nicht erst ins Glas kommt. Dazu Matten für die Seitenscheiben der Fahrerkabine. Diese kleinen Flächen heizen stärker auf, als man denkt.

  • Sonnensegel oder eine leichte Markise für die Seite, an der du sitzt
  • Reflektierende Abdeckung für die Dachluke, sie ist die heißeste Fläche im Fahrzeug
  • Kleiner USB- oder 12-V-Ventilator, am besten mit Clip für Aufbauschrank oder Dachluke
  • Thermometer mit Hygrometer, damit du nicht rätst, wann Lüften Sinn hat

Beim Einparken zählt die Ausrichtung. Heck oder Front nach Süden, die große Seitenwand mit Fenstern nach Norden. So trifft die Mittagssonne die kleinste Fläche.

Morgens zwischen sechs und neun Uhr alles aufmachen: Schiebetür, Heckklappe, Dachluke. Die kühle Nachtluft ist gratis. Danach wird zugemacht und verschattet.

Was dabei hilft: großzügige Parzellen mit einzelnen Bäumen und Hecken, wie wir sie hier in Kaumberg haben, rund 90 bis über 100 Quadratmeter pro Platz. Echter Baumschatten kühlt anders als eine asphaltierte Reihe. Dort werfen fünf Fahrzeuge sich gegenseitig die Wärme zurück.

Schlafen bei 25 Grad im Van

Die Winterdaunendecke bleibt zu Hause. Nimm dünne Baumwoll- oder Leinenbettwäsche mit. Leinen fühlt sich auf der Haut sofort kühler an und trocknet Schweiß schneller weg.

Dazu eine leichte Sommerdecke, notfalls reicht ein Baumwolllaken. Ein zweites Set Bettwäsche ist bei Hitze kein Luxus, sondern Hygiene. Kissen mit Bezug zum Wechseln gehören auch dazu. Wer empfindlich schläft, legt eine dünne Auflage aus Naturfaser statt Schaumstoff direkt auf die Matratze.

Insektenschutz ohne Chemie-Overkill

Am Bach und auf der Wiese sind abends Gelsen unterwegs. Ein Moskitonetz für Schiebetür und Heckklappe löst das elegant. Du kannst die ganze Nacht offen stehen lassen und brauchst kein Spray im Wohnraum.

Magnetvarianten halten an Blech gut. Für die Heckklappe ist ein Modell mit Gummizug praktischer. Ergänzend ein feines Netz für die Dachluke: Der Durchzug bleibt, die Insekten bleiben draußen.

Packliste Wohnmobil Sommer: Strom, Trinkwasser und Abwasser

Bei der Versorgungstechnik rächt sich Ärger am schnellsten. Ein zu kurzes Kabel, ein fehlender Adapter, und du stehst am Stellplatz und improvisierst. Deshalb hier die Liste, die bei uns im Wienerwald wirklich zum Einsatz kommt.

Kabel, Adapter und was am Stellplatz wirklich anliegt

Verlängerungskabel mit CEE-Stecker, mindestens 25 Meter. Kürzer wird oft knapp, wenn du das Fahrzeug so ausrichtest, dass die Markise Richtung Wiese zeigt.

  • Adapter CEE auf Schuko in beide Richtungen
  • Kabeltrommel, immer komplett abrollen, sonst wird sie warm
  • Gummiunterlage oder Kunststoffbox für Steckverbindungen, die im Gras liegen

Bei uns hat jeder Stellplatz seinen eigenen Stromanschluss. Strom wird nach Zählerstand mit 0,50 Euro pro kW verrechnet. Das klingt nach Kleinkram, macht im Sommer aber einen Unterschied: Du zahlst, was du brauchst.

Du musst also nicht rechnen, ob der Kompressorkühlschrank bei 30 Grad das Pauschalbudget sprengt. Powerstation laden, Klimagerät laufen lassen, Kaffeemaschine ohne schlechtes Gewissen. Genau deshalb darf auch das zweite Ladegerät mit.

Trinkwasser: Schlauch, Adapter, Tankpflege

  • Trinkwasserschlauch in Lebensmittelqualität, 10 bis 15 Meter, separat verstaut vom Abwasserschlauch
  • Verschiedene Hahnadapter, Gardena-System plus Gewindeadapter
  • Gießkanne oder Faltkanister als Reserve für die Nacht
  • Wasserfilter oder Silberstift zur Tankpflege, im Sommer wichtiger als im Frühjahr
  • Messbecher, damit du beim Frischwasserbefüllen nicht rätselst, wie viel schon drin ist

Warmes Wasser im Tank kippt schneller. Spül den Tank vor der Reise einmal durch. Unterwegs lieber öfter kleinere Mengen nachfüllen, statt einmal randvoll stehen zu lassen. Trinkwasseranschluss hat bei uns jede Parzelle, du bleibst also flexibel.

Abwasser und Toilettenchemie im Sommer

  • Abwasserschlauch plus flache Ablaufwanne
  • Sanitärflüssigkeit für die Kassette, im Sommer höher dosieren
  • Einweghandschuhe und ein Extra-Putzmittel nur für die Kassette

Das Abwasser läuft bei uns direkt am Stellplatz über das platzeigene Kanalsystem ab. Kein Kanisterschleppen quer über die Wiese, kein Warten an einer Zentralstation. Duschen im Van, Geschirr abspülen, fertig. Wasser und Kanalbenützung sind im Preis inkludiert.

Küche und Vorräte: Camping Ausrüstung Sommer für Frische ohne Stress

Im Juli entscheidet die Küchenausstattung darüber, ob du am Abend entspannt kochst oder Lebensmittel wegwirfst. Der Küchenteil der Campervan Packliste Sommer ist kürzer, als viele denken. Entscheidend ist, dass jedes Teil wirklich funktioniert.

Kühlen, ohne dass der Salat kippt

Eine Kompressorkühlbox oder ein Kühlschrank ist bei 30 Grad keine Spielerei. Sie macht den Unterschied zwischen frischem Aufschnitt und Bauchweh.

Leg ein kleines Thermometer hinein und kontrolliere morgens den Wert. Unter 7 Grad ist die Zielmarke. Am Stellplatz hilft der Stromanschluss an der Parzelle, du ziehst die Aufbaubatterie also nicht über Nacht leer.

Dazu kommt das Inventar, das in jede Heckgarage passt:

  • Stapelbares Geschirr, vier Teller, vier Schüsseln, mehr braucht ihr zu zweit nicht
  • Ein scharfes Messer statt fünf stumpfer, dazu ein Schneidbrett mit Saftrille
  • Ein Topf, eine beschichtete Pfanne
  • Wasserkocher: bei Landstrom die schnellste Lösung für Tee, Kaffee und Nudelwasser
  • Espressokanne für den Gaskocher
  • Vorratsdosen mit Dichtung, weil Ameisen im Sommer jede offene Packung finden
  • Frischhaltebeutel für Reste und angeschnittenes Obst
  • Spülschüssel, zwei bis drei Mikrofasertücher, Müllbeutel

Vorräte, die 30 Grad aushalten

Plane den Einkauf so, dass der Kühlschrank Luft hat. Hartkäse hält deutlich länger als Weichkäse. Konserven mit Bohnen, Tomaten oder Fisch retten jeden Abend, an dem niemand kochen will.

Nudeln, Reis, Couscous, gutes Öl, Salz, ein paar Gewürze: damit steht in 20 Minuten ein Essen. Obst wie Äpfel, Orangen und Melone übersteht Hitze besser als Beeren.

Ein Tipp, der einen ganzen Kochtag spart: Am Platz gibt es ein Gasthaus mit Hausmannskost aus eigener Küche. Kalkuliere einen Abend davon ein und kauf entsprechend weniger ein. Die Verfügbarkeit ändert sich saisonal. Frag deshalb vorab kurz nach, telefonisch unter +43 676 4741966 oder per Mail an reservierung@camping-noe.at.

Trinken: Mengen, Flaschen, Stauraum

Rechne mit mindestens zwei Litern pro Person und Tag, plus einer Reserve von fünf bis sechs Litern im Fahrzeug. An heißen Wandertagen Richtung Araburg wird daraus schnell das Doppelte. Trinkwasser gibt es direkt an der Parzelle. Du schleppst also keine Kisten, sondern füllst nach Bedarf auf.

Zwei Isolierflaschen pro Person sind die beste Investition: eine für kaltes Wasser, eine für Kaffee am Morgen. Getränkekisten gehören flach in den Doppelboden oder hinter die Achse, nicht ins Heck. Das merkst du auf der B18 in jeder Kurve.

Kleidung, Bad und Reiseapotheke für heiße Tage und kühle Nächte

Im Seitental bei Kaumberg liegt zwischen Mittagshitze auf der Wiese und dem Abend am Bach gut und gerne ein Dutzend Grad. Wer nur Shorts und T-Shirts einpackt, sitzt um neun Uhr abends fröstelnd vor dem Wohnmobil. Deshalb gilt auch im Juli: Schichten mitnehmen, nicht mehr Stoff.

Kleidung: Schichten statt Koffer

  • Kurze und lange Hosen, je zwei Paar reichen für eine Woche
  • Leichte Langarmshirts, die schützen tagsüber vor Sonne und abends vor Gelsen am Bach
  • Regenjacke für die Nachmittagsgewitter, die im Wienerwald im Sommer regelmäßig durchziehen
  • Fleece oder dünne Daunenjacke für die Abende im Tal
  • Wanderschuhe für die 52 km markierten Wege rund um Kaumberg und den Aufstieg zur Araburg, dazu Sandalen für den Platz
  • Badesachen und Badetuch für die Thermenregion im Osten
  • Hut oder Kappe, auf den offenen Wiesenabschnitten gibt es wenig Schatten

Waschtasche und Wäsche am Platz

Das Sanitärgebäude wurde 2005 neu errichtet. Es ist behindertengerecht ausgestattet und hat vom ADAC 5 Sterne bekommen. Heißt für deine Packliste: keine mobile Duschlösung, kein Außenduschbeutel, keine improvisierte Warmwassertechnik. Duschen und WC-Räume sind da, sie funktionieren, und sie sind sauber.

Was du selbst mitbringst:

  • Eigenes Handtuchset pro Person, plus ein kleines Extrahandtuch für nasse Wanderschuhe
  • Duschtasche zum Aufhängen, damit du nicht mit losen Flaschen durchs Gelände läufst
  • Badeschlappen
  • Wäscheleine und ein paar Klammern, an heißen Tagen ist Wäsche in zwei Stunden trocken
  • Kleine Flasche Waschmittel für Handwäsche, das spart dir den Umweg in den Waschsalon

Reiseapotheke: Sonne, Stiche, Kreislauf

Die drei Sommerklassiker heißen Sonnenbrand, Insektenstich und Kreislauf. Dafür packst du:

  • Sonnenschutz LSF 50 und After Sun
  • Elektrolytpulver oder Brausetabletten, gerade nach langen Radtouren im Triestingtal
  • Blasenpflaster, ehrlich betrachtet das wichtigste Teil im Beutel
  • Mückenstichgel und ein Antihistaminikum gegen stärkere Reaktionen
  • Eigene Medikamente in der Originalverpackung, gelagert an einem kühlen Ort im Fahrzeug, nicht im Fach an der Sonnenseite
  • E-Card, Versicherungsunterlagen und bei Gästen aus Deutschland oder den Niederlanden die europäische Krankenversicherungskarte

Alles in eine feste Box, immer am gleichen Platz. Dann sucht niemand im Dunkeln nach dem Stichgel.

Draußen leben: Vorzelt, Sitzplatz und Ausrüstung für Wanderungen und Radtouren

Im Sommer verlagert sich das Leben nach draußen. Auf 90 bis über 100 Quadratmetern Parzelle hast du Platz für einen richtigen Sitzplatz, nicht nur für zwei Klappstühle in Reihe. Diese Sachen gehören deshalb mit.

Schatten, Sitzplatz und Licht vor dem Van

Der Platz liegt in einem Seitental mit einzelnen Bäumen und Hecken. Schatten gibt es, aber nicht auf jeder Parzelle den ganzen Tag. Plane selbst dafür:

  • Markisenzubehör oder Sonnensegel samt Heringen, Spanngurten und einem Hammer, der diesen Namen verdient
  • Windschutz für die kühleren Abende am Bach
  • Zwei bequeme Stühle mit Nackenstütze und einen stabilen Klapptisch, an dem ihr auch essen könnt
  • Outdoor-Teppich, damit Gras und Erde draußen bleiben
  • Wäscheständer für Badetücher und Wandersocken
  • LED-Laterne und Stirnlampe, weil es hier abends wirklich dunkel wird
  • Hundeleine und Wassernapf, Hunde sind willkommen und die Schafe nebenan bleiben lieber ungestört

Wandern rund um Kaumberg und die Araburg

Kaumberg hat 52 Kilometer markierte Wanderwege. Die meisten Gäste steuern die Burgruine Araburg an: 800 Meter Seehöhe, die höchstgelegene Burgruine Niederösterreichs. Ab der Ortsmitte folgst du der grünen Markierung über Wiesen und durch Mischwald, rund 1,5 Stunden Gehzeit.

  • Wanderrucksack mit zwei Litern Wasser pro Person
  • Wanderstöcke für den Abstieg, der Waldboden kann nach Regen rutschig sein
  • Wanderkarte der Region oder Offline-Karte am Handy, das WLAN am Platz gilt nur mit 1 GB fair use
  • Feste Schuhe, Regenjacke, Kopfbedeckung

Radtouren: Triestingtal-Gölsental-Radweg und Anschlüsse

Der Triestingtal-Gölsental-Radweg ist 62 Kilometer lang. Er führt von Hirtenberg beziehungsweise Leobersdorf bis St. Pölten, entlang der Flussufer, durch kleine Orte, vorbei an Gasthöfen. Von dort kommst du auf den Thermen-Radweg, den Traisental-Radweg und weiter zum Donau-Radweg.

  • Fahrradträger mit passendem Kennzeichenhalter und Beleuchtung
  • Helm, Flickzeug, Ersatzschlauch, Multitool und Pumpe
  • Stabiles Schloss für die Einkehrpausen
  • Ladegerät für E-Bike-Akkus, Strom gibt es an jedem Stellplatz nach Zählerstand

Wer eine Etappe der Via Sacra geht: Der Platz liegt direkt am Pilgerweg. Pack leichtes Gepäck, Blasenpflaster und ein Ladekabel ein. Duschen, laden und das Auto nach Absprache stehen lassen geht hier.

Dokumente, Technik und der Kleinkram, der am Ende fehlt

Die Kiste mit Grillzange und Klappstuhl ist schnell gepackt. Was regelmäßig fehlt, sind die Dinge, die in keine Kiste passen: Papiere, Kabel, ein paar Euro in bar. Genau die merkst du erst, wenn du sie brauchst.

Papiere und Bargeld

Am besten legst du alles in eine flache Dokumentenmappe. Verstau sie immer am selben Platz im Fahrzeug. Dann suchst du an der Grenze nicht im Kleiderfach.

  • Führerschein, Zulassungsschein, grüne Versicherungskarte
  • Gültige Autobahnvignette für Österreich, digital oder Klebevignette
  • Campingcard oder ADAC-Karte, falls vorhanden
  • Reservierungsbestätigung, ausgedruckt oder offline am Handy gespeichert
  • Impfpass des Hundes, wenn er mitfährt

Der wichtigste Punkt für die Anreise zu uns: Bei uns kannst du ausschließlich bar bezahlen, Kartenzahlung gibt es nicht. Hebe das Geld also vor der Anreise ab, in Hainfeld oder Berndorf gibt es Bankomaten. Zur Orientierung: Wohnwagen oder Reisemobil mit zwei Personen kosten 33 Euro pro Nacht. Strom wird nach Zählerstand mit 0,50 Euro pro kW verrechnet.

Technik, Laden und Offline-Vorbereitung

Im Sommer läuft die Kühlbox, das Handy hängt am Kabel, und die Kamera will auch Strom. Ein Mehrfachstecker löst das Problem, bevor es eins wird.

  • Ladekabel für alle Geräte, plus ein Ersatzkabel
  • Mehrfachstecker und Adapter CEE auf Schuko
  • Powerbank für Wanderungen zur Araburg oder Etappen auf der Via Sacra
  • Navi mit der Adresse Höfnergraben 2, 2572 Kaumberg oder den Koordinaten 48.01972 / 15.9425
  • Offline-Karten der Region aufs Handy laden, im Seitental gibt es Funklöcher

Am Platz steht dir WLAN mit 1 GB fair use gratis zur Verfügung. Das reicht für Wetterbericht, Fahrplanabfrage auf vor.at und ein paar Nachrichten nach Hause. Für Streaming am Abend planst du besser anders.

Werkzeug, Keile und Ausgleich

Unsere Parzellen sind mit 90 bis über 100 Quadratmetern großzügig und überwiegend eben. Trotzdem gehört das Ausrichtungsset in jedes Fahrzeug. Spätestens beim nächsten Platz auf der Route Richtung Ungarn brauchst du es.

  • Keilunterlagen und eine kleine Wasserwaage
  • Basiswerkzeug: Schraubendreher, Zange, Maulschlüssel
  • Ersatzsicherungen für 12 V und 230 V
  • Kabelbinder und Gaffa-Tape
  • Reifendruckprüfer, gerade bei Hitze und voller Zuladung wichtig

Packliste im Einsatz: ein Sommer im Wienerwald als Ausgangspunkt

Die halbe Packliste erledigt sich, wenn der Platz die Infrastruktur mitbringt. In Kaumberg stehen rund 50 Stellplätze mit 90 bis über 100 Quadratmetern zur Verfügung. Jeder hat Strom, Trinkwasser und Abwasserentsorgung direkt an der Parzelle.

Das heißt: Der 20-Liter-Wasserkanister bleibt leer im Staufach. Das lange Verlängerungskabel brauchst du nicht, und die Abwasserfahrt zur Sammelstelle entfällt. Das Sanitärgebäude stammt von 2005, mit modernen Duschen, WC-Räumen und behindertengerechter Ausstattung. Die ANWB bewertet den Platz mit 8,3, dazu kommt das EU-ECO-Label.

Was du stattdessen brauchst: eine Leine für den Hund. Hunde sind willkommen, und nebenan weiden die Schafe des Bauernhofs. Ein Fernglas ist sinnvoller als ein zweiter Campingtisch. Und ein Korb, weil am Areal rund 120 alte Obstsorten wachsen.

Wien ohne Auto: Bus 169 und Anschluss in der Stadt

Für den Wien-Tag lässt du das Wohnmobil stehen. Die Buslinie 169 fährt von den Haltestellen in Kaumberg direkt zum Matzleinsdorfer Platz, Fahrzeit etwa 55 Minuten. Dort hast du Anschluss an U-Bahn, S-Bahn und Straßenbahn.

Ein Punkt, den du wirklich vorher abhaken solltest: Es gibt nur zwei bis drei Fahrten täglich, je nach Wochentag zu unterschiedlichen Zeiten. Prüfe den Fahrplan auf vor.at oder in der ÖBB-Scotty-App, bevor du losgehst. In die Tagestasche gehören Wasserflasche, Kopfbedeckung und eine Jacke für den Abend. Im Seitental wird es nach Sonnenuntergang deutlich kühler als in der Stadt.

Zwischenstopp auf der Route Richtung Ungarn

Wer weiter nach Osten fährt, kann Kilometer sparen. Vom Platz geht es auf der B18 bis Günselsdorf, dann Richtung Eisenstadt und weiter über die Grenze. Das sind rund 30 Kilometer weniger als über die Standardroute.

Für eine oder zwei Nächte reicht der kleine Packmodus: Frischwasser auffüllen, Abwasser entsorgen, Strom über Nacht ziehen. Das Vorzelt bleibt eingerollt.

Vor der Anreise: reservieren, Bargeld, Fahrplan

  • Reservieren per E-Mail an reservierung@camping-noe.at. Falls keine zeitnahe Bestätigung kommt, wirf einen Blick in den Spam-Ordner.
  • Bargeld einstecken. Bezahlt wird ausschließlich bar, Kartenzahlung ist nicht möglich.
  • Saison beachten: geöffnet von 30. März bis 30. September 2026.
  • Fragen offen? Betreiber Leopold Grandl ist unter +43 676 4741966 erreichbar, für technische wie persönliche Anliegen.

Häufig gestellte Fragen

Was gehört im Sommer wirklich in die Campervan-Packliste?

Halte dich an fünf Gruppen. Strom und Wasser: Kabeltrommel mit CEE-Adapter, Trinkwasserschlauch, Gießkanne. Kühlung: Thermovorhänge, Ventilator, Kühlakkus. Küche fürs Draußensitzen: Klapptisch, Stühle, Geschirrtücher, Abfallsäcke. Körper: Sonnenschutz LSF 50, Mückenschutz, Badeschuhe fürs Sanitärgebäude. Dazu die Papiere. Alles andere ist Komfort, nicht Notwendigkeit. Bei uns sind Wasser- und Kanalanschluss an jeder Parzelle vorhanden, Strom rechnen wir nach Zählerstand mit 0,50 Euro pro kW ab. Ein eigenes, geprüftes Kabel lohnt sich also.

Wie lang sollte das Stromkabel sein?

25 Meter sind ein guter Richtwert. Dazu ein kurzes 5-Meter-Stück für den Fall, dass die Säule direkt neben dir steht. Unsere Parzellen haben 90 bis über 100 Quadratmeter, du stellst also nicht Stoßstange an Stoßstange und brauchst Reserve. Nimm eine Trommel ohne Kabelbruch mit und rolle sie im Betrieb komplett ab, sonst wird sie im Sommer heiß.

Wie halte ich den Van bei 30 Grad kühl, ohne Klimaanlage?

Reflektierende Frontscheibenabdeckung von außen, Thermomatten für die Seitenfenster und ein 12-Volt-Ventilator bringen die größte Wirkung für das kleinste Packmaß. Dazu Markise oder Sonnensegel für die Schattenseite und ein Insektengitter, damit du nachts durchlüften kannst. Wir liegen in einem Seitental am Gebirgsbach, mit einzelnen Bäumen und Hecken zwischen den Plätzen. Die Nächte kühlen hier meist merklich ab.

Was brauche ich für Tagesausflüge nach Wien und in die Region?

Ein leichter Tagesrucksack, zwei Trinkflaschen, Regenjacke und feste Schuhe decken fast alles ab. Für Wien fährt die Buslinie 169 von den Haltestellen bei Kaumberg direkt zum Matzleinsdorfer Platz, Fahrzeit rund 55 Minuten. Aktuelle Zeiten findest du auf vor.at oder in ÖBB Scotty. Wanderst du zur Araburg auf 800 Metern, rechne mit etwa 1,5 Stunden Gehzeit und pack Wanderstöcke und Jause ein.

Woran denken die meisten nicht?

Bargeld. Bei uns ist ausschließlich Barzahlung möglich, Karte funktioniert nicht. Nimm also passende Scheine mit. Dazu gehören in die Liste: Wäscheleine und Klammern, ein zweites Handtuchset zum Trocknen, Ersatzsicherungen, Klebeband und eine Stirnlampe. Und Hundeschüssel plus Wasservorrat, wenn der Hund mitkommt; Vierbeiner sind bei uns willkommen.

Wie viel Technik nehme ich mit, wenn ich abschalten will?

Ein Ladegerät, ein Buch, Kartenmaterial in Papierform. Unser Gratis-WLAN mit 1 GB fair use reicht für Wetter, Fahrpläne und ein paar Nachrichten nach Hause. Mehr braucht es hier selten. Laptop und zweiter Bildschirm bleiben besser daheim, dafür fährst du nicht 30 Kilometer aus der Stadt heraus.

Ändert sich die Packliste am Saisonanfang und Saisonende?

Ja. Unsere Saison läuft vom 30. März bis 30. September. Im April und im September kann es nachts im Tal deutlich abkühlen. Dann kommen Schlafsack oder dickere Decke, Fleecejacke, warme Socken und eine Gasflasche mit Reserve dazu. Im Juli und August stehen dafür Kühlung und Sonnenschutz im Vordergrund. Reservieren kannst du ganzjährig per E-Mail an reservierung@camping-noe.at, Fragen beantwortet Leopold Grandl unter +43 676 4741966.